Bulgarien Bewilligt am 1. August: Darlehen der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) in Höhe von 30 Mio. Dollar zur Unterstützung der Umstellung Bulgariens auf die Marktwirtschaft. Das Darlehen soll helfen, die Kosten der bereits in Angriff genommenen Strukturreformen zu finanzieren, insbesondere durch die Reduzierung der Haushaltsbelastung durch die Unterstützung von Arbeitskräften, die bei Unternehmensumstrukturierungen und/oder Abwicklungsprogrammen ihre Stelle verlieren. Mit Hilfe des Darlehens soll die Regierung das soziale Netz stärken und damit ein entscheidendes Hindernis für strukturelle Reformen ausräumen. Außerdem soll sie eine Reihe verlustbringender Unternehmen und Banken sanieren und verkleinern und andere schließen oder abwickeln. Information: Jan Pakulski (Tel. +1-202-473-1797, Fax 522-3362, E-Mail jpakulski@worldbank.org).
Polen Bewilligt am 1. August: Darlehen der IBRD in Höhe von 67 Mio. Dollar für ein zweiteiliges Projekt zur Entwicklung einer effizienten Führungsstruktur und zur Verbesserung der Anlagen in drei polnischen Häfen, damit diese im Wettbewerb mit anderen Häfen effiziente Leistungen anbieten können. Eine Projektkomponente soll bei Veränderungen in der Beziehung zwischen Zentralregierung, Kommunalregierung, Hafenbehörde und Privatsektor zur Herstellung einer effizienten Verwaltungsstruktur technische Hilfe und Ausbildung anbieten. Eine zweite Komponente soll Bau- und Ausbaumaßnahmen an verschiedenen Straßen, Brücken und Wasserstraßen in und um die drei Häfen finanzieren. Information: Jan Pakulski (Tel. +1-202-473-1797, Fax 522-3362, E-Mail jpakulski@worldbank.org).
Rumänien Bewilligt am 1. August: Darlehen der IBRD in Höhe von 25 Mio. Dollar zur Finanzierung eines auf drei Jahre angelegten Investitionsprogramms zur Verbesserung der Wasserqualität in Bukarest, zur Reduzierung der Wasserverluste und zur Stärkung der Bukarester Wasser- und Abwassergesellschaft (RGAB). Finanziert werden sollen die Sanierung einer Kläranlage, Verbesserungen an der Strömungskontrolle in Aquädukten, der Ausbau von Stauseen und die Instandsetzung von Pumpwerken. Die Wasserverluste sollen bekämpft werden, indem das primäre Wassernetz repariert, das sekundäre Wassernetz saniert und ein Meßprogramm durchgeführt wird, das die Anschaffung und Installation von Wasseruhren für größere Verbraucher umfaßt. Das Projekt soll die institutionelle Stärkung der RGAB durch eine öffentliche Bewußtseins- und Wassersparkampagne, die Verbesserung des Kundenkonto-Managementsystems der RGAB, Ausbildung und technische Hilfe für Mitarbeiter der RGAB und die Überwachung der Projektdurchführung unterstützen. Information: Jan Pakulski (Tel. +1-202-473-1797, Fax 522-3362, E-Mail jpakulski@worldbank.org).
Sambia Bewilligt am 1. August: Kredit der Internationalen Entwicklungsorganisation (IDA) in Höhe von 90 Mio. Dollar für einen zweiten Wirtschafts- und Sozialanpassungskredit zur Unterstützung des Reformprogramms der Regierung. Zu den dringendsten Reformen, die unterstützt werden sollen, zählen die makroökonomische Stabilisierung, die Liberalisierung des Marktes, die Privatisierung und die Reform halbstaatlicher Unternehmen. Die Regierung hat viel getan, um strukturelle Hindernisse für die Erbringung sozialer Leistungen und die Stärkung des sozialen Netzes auszuräumen, sowie den Finanz- und Bergbausektor und die Tarifstrukturen reformiert. Information: Eric Chinje (Tel. +1-202-473-4467, Fax 473-7917, E-Mail echinje@worldbank.org).
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