Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr 2011 prägt die Bewältigung der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise die Arbeit der Weltbankgruppe. Trotz fortschreitender Erholung der Weltwirtschaft und Rückkehr vieler Länder auf einen Wachstumskurs bleibt sie ein wichtiger Partner bei den Stabilisierungsbemühungen vieler Entwicklungs- und Schwellenländer. Auch wenn die wirtschaftlichen Wachstumsraten vieler Schwellenländer positiv ausfallen, hat dieses Wachstum nur geringe Auswirkungen auf die Beschäftigung. Dieses Phänomen hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklungsmöglichkeiten vieler Partnerländer und wird daher Thema des Weltentwicklungsberichtes (WDR) 2013 (Vorstellung Herbst 2012) sein.
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Die Millenniumsentwicklungsziele bilden weiterhin den Rahmen der internationalen Entwicklungsbemühungen. An ihnen orientieren sich auch die strategische Ausrichtung der Weltbankgruppe, namentlich die „Post Crisis Directions“ sowie ihr Anspruch, durch fortlaufende Modernisierung von Aufbau, Verfahren und Instrumenten mehr Transparenz und Wirksamkeit zu erreichen. Das thematische Spektrum der Bank ist nach wie vor außerordentlich breit: Aufbau von Infrastruktur, die Stärkung des Agrarsektors und die Verbesserung der Ernährungssicherheit, Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und sauberem Wasser, Entwicklung sozialer Sicherungssysteme, Finanzmarktentwicklung, Handelserleichterung, Gleichberechtigung der Geschlechter, Mittelverwendung bei Rohstoffeinkommen, Schutz des Klimas und Umgang mit dem Klimawandel. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Weltentwicklungsbericht (WDR) 2011 zu Sicherheit und Entwicklung. Die Weltbank behandelt hier ein Thema, das angesichts der Ausweitung von Krisen und Konflikten für die Erfüllung ihres Mandats von Armutsbekämpfung und Wirtschaftsentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Damit ist ein erheblicher Beitrag geleistet, um die oftmals vorgenommene künstliche Trennung zwischen Entwicklungs- und Sicherheitspolitik zu überwinden.
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